Zitronen-Baiser-Cupcakes

In ganz vielen Cupcake-Büchern findet man sie: die Lemon Meringue Cupcakes. Scheinen gut zu sein, dachte ich mir, also dann mal ausprobieren.

Und so sind sie: süß und fruchtig frisch. Wow. Mal etwas anderes und von den Zitronenreiben und -pressen abgesehen auch recht einfach.

Das Rezept hab ich aus dem Buch  „Julie le Clerc Little café cakes„, welches wirklich sehr empfehlungswert ist. So viele geniale (meist nicht sonderlich normale) Rezepte, von denen ich mehr als jedes 2. gerne ausprobieren möchte. Allerdings habe ich es ein klein bisschen verändert und nun hier meine Variante:

Zutaten (für 12 Cupcakes):

Teig:

180 g Mehl

80 g Puderzucker

150 g Butter (weich)

3 Eier

4 EL Milch

Saft und Schale von zwei (großen) Zitronen

Lemon Curd (=Zitronenaufstrich):

35 g Butter

 120 g Zucker

Saft und Schale von einer (nicht zu großen) Zitrone

1 Ei

Baiser (in Englisch Meringue):

2 Eiweiß

60 g Puderzucker

Zubereitung:

Ofen auf 175°C vorheizen. Alle Zutaten für den Teig mixen und in Papierförmchen für ca. 20 Minuten backen. In dieser Zeit kann man das Lemon Curd kochen, wenn man es nicht davor schon gekocht hat: dafür Butter, Zucker, Zitronensaft und -schale über dem Wasserbad erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Das Ei unterrühren. Nun solange rühren, bis es richtig dickflüssig ist (sodass ein Teelöfel darin nicht umkippt).

Die rohen Cupcakes auskühlen lassen und den Ofen auf 120°C runterkühlen.

Entweder mit einem Löffel ein Loch in die Mitte „bohren“, oder mit einem Spritzbeutel in den Cupcake das Lemon Curd spritzen.

Eiweiß mit Puderzucker und einer Prise Salz steif schlagen und in einen Spritzbeutel füllen. Dekorativ auf die Cupcakes spritzen. Für 10-20 Minuten in den Ofen.

Nach dem Abkühlen kann man sie noch mit Zitronenschale und anderen Dingen verziehren (ich hatte nette kleine Zuckersternchen in gelb).

Cupcakes bitte immer nur frisch essen, am nächsten Tag ist das nicht mehr so ein großer Genuss.

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Schwarzwälder-Kirsch-Cupcakes

Mein Onkel hatte 50.; mein Onkel liebt Schwarzwälder Kirsch. Ich wollte Cupcakes machen. Also: Schwarzwälder-Kirsch-Cupcakes.

Ich hab mein ältestes und einfachstes Schwarzwälder-Kirsch-Rezept hervorgeholt und es an meine neuen Vorstellungen angepasst.

Und ich muss sagen: sie waren ganz ganz schnell weg (am schnellsten; es gab auch noch beliebten Käsekuchen, Erdbeertorte und meine zwei anderen Cupcakes: Sonnenblumen-Oreo-Cupcakes und Lemon Meringue Cupcakes) und sie schmecken mir persönlich so viel besser als die olde Schwarzwälder Kirsch Torte, die wirklich gut ist, aber doch zu viel Sahne für mich.

Zutaten (für ca. 20)

Für den Teig:

200g Mehl

3 EL Kakaopulver

1/2 Päckchen Backpulver

160 g Zucker

150 ml Öl (oder auch 150g Butter)

150 g Orangensaft (oder falls vorhanden Kirschsaft)

3 Eier

Für die Füllung:

man kann frische Kirschen oder Sauerkirschen aus dem Glas bisschen klein schneiden und mit Tortenguss anrühren

oder

weil man keine Zeit/Kirschen/Lust hat, die selbstgemachte Kirschmarmelade/konfitüre mit Stücken hernehmen

Für die Garnitur:

500 ml (=2 Becher) Schlagsahne

2 EL Puderzucker

1/2 TL Vanille

(etwas Sahnesteif)

20 Kirschen mit Stiel (je nach Cupcakeanzahl)

50 g Zartbitterkonfitüre

zartbitter Schokoraspeln (1/6 einer Box)

Zubereitung:

Ofen auf 180°C vorheizen. Förmchen in das Muffinblech.

Die Eier mit dem Zucker dick-cremig schlagen. Öl und Saft hinzugeben. Die trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Backpulver) unterrühren und den Teig in die Förmchen füllen. Ca. 15 Minuten backen und abkühlen lassen.

Kirschen waschen und abtrocknen lassen. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen und die Kirschen ganz oder nur halb eintauchen (mir gefällt persönlich das halb-halb besser). auf Alupapier abkühlen lassen.

Mit dem Cupcake-Lochmacher oder einem Löffel ein Loch in der Mitte machen (mal wieder kleines zum Naschen). Mit einem Teelöffel die Kirschfüllung einfüllen.

Schlagsahne mit Zucker, Vanille und Sahnesteif (nur wer mag, aber gerade wenn ich Sahneverziehrtes aus dem Haus bringe, ist mir das Risiko von zerflossener Schlagsahne zu hoch) schlagen und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.

Häufchen spritzen, die Schokokirsche auf die Spitze setzen und mit Schokoraspeln bestreuen.

Oreo-Sonnenblumen-Cupcakes

Als ich meine ersten Cupcakeblogs entdeckt habe, habe ich diese wundertollen Sonnenblumen entdeckt. Schon ein bisschen her, aber das Bild habe ich unter: „das mag ich auch können“ im Kopf gespeichert.

Zurück in Deutschland hat ein großer runder Geburtstag in der Verwandtschaft auf mich gewartet und so hat es sich doch recht gut angeboten, verschiedene Cupcakes zu machen.

Unter anderem eben diese Sonnenblumen:

Zutaten:

Oreo-Muffins (mit 60g Zartbitter-Schokolade verfeinert, dafür nur 20 zerbrochene Oreo-Kekse)

20 Oreo-Kekse

eine Portion Buttercremeicing: am besten 3/4 in gelb und 1/4 in grün einfärben (ich habe leider 2/3 und 1/3 gemacht und hatte dann grün übrig und zu wenig gelb)

Muffins wie beschrieben backen und abkühlen lassen. In dieser Zeit kann man das Buttercremeicing anrühren, färben und in zwei Spritzbeutel füllen. Als Spritztüllen habe ich die Blatttülle von Wilton und die kleine Sterntülle genommen. (habe vier verschiedene für die Blütenblätter ausprobiert, aber sehr kleine sind sehr viel Arbeit/Kraft, das große sah doof aus und die Blütenblätter mit Sterntülle schaut von oben wirklich gut aus, nur von der Seite gefällt es mir noch nicht so 100%ig.)

Gegeben falls die Muffin gerade schneiden (falls ein „Berg“ in der Mitte ist; Mitbewohner freuen sich sehr über abgeschnittene Stücke). Ein Kleks Creme als Klebstoff unter den Oreokeks geben und in der Mitte platzieren. Grüne Blätter sehr lang spritzen und 2-3 Reihen Blütenblätter um den Keks herum spritzen.

Was ich das nächste Mal unbedingt machen will: mit roter und dunklen Schokolade davor Marienkäfer spritzen und diese auf die Sonnenblume setzen.