Plätzchenzeit 2012

Letztes Jahr hatte ich im Dezember frei und somit sehr viel Zeit zum Backen gehabt [siehe hier]. Dieses Jahr bin ich Student. So ist mein Backplan kleiner als letztes Jahr.

Geplant ist Folgendes:

zum 1.Advent:

Haselnussmakronen

Terassen

zum 2./3. Advent:

Orangenbällchen

Nusskugeln mit Aprikosenaugen

Baumkuchenspitzen

Kokosmakronen

zum 4.Advent:

Schokoladenbrot

Ich wünsche eine schöne Adventszeit!

Schokoladenbrot

das Rezept habe ich mir, nachdem ich eine obercoole „Ohne-Dich-ist-Weihnachten-doof“-Schaf-Plätzchendose mit selbstgebackenen Plätzchen von meiner Freundin Franzi vor 3 Jahren zu Weihnachten bekommen habe und ich mein erstes Schokobrot probiert habe, sofort von der Franzi geholt und am selben Tag noch für meine Familie gebacken. Es schmeckt einfach unglaublich schokoladig gut.

Zutaten:

6 Eier

250g Butter

250g Zucker

250g gemahlene Mandeln

250g fein geriebene Schokolade

100g Mehl

250g Kuvertüre zum Bestreichen

alles zu einem schönen Rührteig vermengen (viel viel schlagen, bevor das Mehl und die Mandeln dazukommen) und auf ein eingefettetes Blech streichen und ca. 30 Minuten bei 180°C im vorgeheiztem Ofen backen. Nach dem Abkühlen mit der geschmolzenen Kuvertüre bestreichen und nach dem Trocknen in Streifen und dann in Stückchen schneiden.

chocolatebread

ingredients:

6 eggs

250g butter

250g sugar

250g ground almonds

250g finely grated chocolate

100g flour

250g chocolate for spreading

Beat the eggs with the sugar. Add the butter. Then the ground almonds, greted chocolate and the flour. Spread it on a greased baking sheet and bake about 30 minutes at 180 ° C in a preheated oven. After cooling, cover it with the melted chocolate and cut after drying into strips and then into small pieces.

Plätzchenvielfalt

Ich war letzte Nacht fleißig: 6 Sorten kamen dazu.

Jetzt gibt es gerade:

– Baumkuchenspitzen (undekoriert und mit Zartbitterkuvertüre; ich habs geschafft, ich bin so stolz, für die hab ich auch drei verbrannte Fingerspitzen in Kauf genommen) ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
– Haselnussmakronen (die alleraller besten!) ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
– Nusskugeln mit Aprikosenauge ( sehr sehr sehr mürbe + fruchtigsüß= ♥ ♥ ♥ ♥ ♥)
– Kokosmakronen (mir zu süß, mag eh nich wirklich Kokos, andere lieben sie) ♥ ♥
– Walnussplätzchen mit Marzipanfüllung (ich habs ja eigtl nicht so mit Marzipan, aber die sind gut) ♥ ♥ ♥
– Pfeffernüsse (viele, viele Gewürze) ♥ ♥ ♥
– Marmorgebäck (mürber als Schwarz-Weiß) ♥ ♥ ♥
– Schwarz-Weiß-Gebäck (Klassiker) ♥ ♥ ♥ ♥
– Terassen ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
-Nussspiralen (sahen im Rezeptebuch besser aus) ♥ ♥
– Kardamontigerenten (sind cool!) ♥ ♥ ♥ ♥Es fehlen noch Schokoladenbrot und Apfeldukaten; nachgemacht werden müssen noch Terassen/Ausstecherle, Haselnussmakronen und Walnussplätzchen 🙂 Dann ist meine extreme Weihnachtsbäckerei vorbei. So viel wie nie zu vor gebacken, acht neue Sorten ausprobiert und immer positive Resonanzen bekommen.

Ich hatte mir vor dem ersten Advent einen Backplan aufgestellt, nur wenige Sachen wurden geändert, so habe ich statt Kokoswürfel lieber Haselnussmakronen gebacken und auch die Anzahl mehrmals erhöht.

Zum 1.Advent gab es von mir gebacken:

Kokosmakronen

2 Mal Apfeldukaten

Schwarz-Weiß-Gebäck

Pfeffernüsse

(die waren alle bis zum 2. Advent weg, da ich aber eine kleine Tour zu meinen zwei älteren Brüdern und drei Freundinnen gemacht habe und allen etwas mitgebracht habe)

Zum 2.Advent:

Walnussplätzchen

2 Mal Marmorgebäck

Fruchtspiralen

  Zum 3.Advent:

2 Mal Nusskugeln mit Aprikose

Terassen

Pfeffernüsse zum 2.Mal

Kardamonplätzchen

Zum 4.Advent:

(2 Mal) Haselnussmakronen

Kokosmakronen zum 2.Mal

Baumkuchenspitzen

Nussspiralen

2 Mal Nusskugeln mit Aprikose zum 2.Mal

Schwarz-Weiß-Gebäck zum 2.Mal

(Walnussplätzchen zum 2.Mal)

(Terassen zum 2.Mal)

(Apfeldukaten zum 2.Mal)

(Schokoladenbrot)

Verbrauch:

5,5 kg Mehl (Weizenmehle in vers. Typen, Dinkelmehl und Dinkelvollkornmehl)

3 kg Zucker (Rohrzucker und Puderzucker)

3 kg Butter

37 Eier (vom Bauernhof vom Nachbardorf)

1 kg Schokolade (meist Kuvertüre)

800g Haselnüsse (teuer!!)

500g Walnüsse (von Bekannten, aber zum selber knacken…Stunden…)

300g Mandeln

300g Kokosflocken

750g Honig (aus dem eigenen Garten)

750g Konfitüre (dieses Jahr nur gekaufte: Hagebuten und Aprikose)

Insgesamt ca. 15-20 kg Plätzchen, 14 verschiedene Sorten

Baumkuchenspitzen

Ja, ich habs hinbekommen 🙂 Bin ganz stolz. Es war wunderbar. Große Anspannung, immer Zeitdruck (1-2Minuten pro Schicht im Ofen unterm Grill wurde es bei mir auf der niedrigsten Stufe aber mehr als 200°C warm, nach 8Minuten war es über 350°C; sehr gefährlich), drei Brandblasen, Vorfreude und Gaumenschmaus!

1 Vanilleschote (so was geiles; habe meine Erste gekauft und aufgeschlitzt und war im Himmel bei dem Geruch; rentiert sich auf jeden Fall; Abfall gibts auch keinen da man aus der ausgekratzen Schote billig Vanillezucker machen kann – einfach die aufgeschlitzte Schote in ein Schraubglas mit Zucker; hält sich ewig)

250g weiche Butter

250g Zucker

7 Eier

150g Mehl

100g Speisestärke

1 TL abgeriebene Schale von einer unbehandelten Orange (nur wer  mag, die Baumkuchenspitzen übernehmen das Aroma sehr gut)

1 TL abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone (meine Zitrone hat nicht viel hergegeben)

1 Prise Salz

2 TL Kakaopulver

150g Weiße Kuvertüre (gewiss mehr!)

150g Zartbitterkuvertüre (wesentlich mehr!)

Die Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Mark herauskratzen (Die Finger duften danach!!). Die Butter mit dem Zucker cremig rühren. Die Eier trennen. Die Eigelbe nacheinander unter die Butter-Zucker-Masse rühren.

Mehl mit Speisestärke, Orangen- und Zitronenschale sowie Vanillemark vermischen und nach und nach unter den Teig rühren. Eiweiße mit Salz steif schlagen und unter den Teig heben. Teig halbieren und die Hälfte mit dem Kakao verrühren.

Den Boden einer Springform (ca. 28cm Durchmesser) mit Backpapier belegen, den Grill des Backofens auf 200°C vorheizen (das war bei meinem Gasofen gar nicht so einfach: niedrigste Stufe und immer wieder dazwischen ausmachen und Ofentüre auflassen, da es ständig fast doppelt so heiß war). Etwa 2EL ( ja nicht abmessen, einfach Augenmaß bzw halt guggen was man ja nach Größe braucht) hellen Teig auf dem Backpapier verstreichen (das ist bei der ersten Schicht echt schwer, aber sobald der Untergrund warm ist, geht das viel viel besser) und die Schicht auf mittlerer Schiene 1 bis 2 Minuten backen (Wecker stellen und ja nicht ungedulig werden oder den Raum verlassen!!).

Dann wieder etwa 2 EL dunklen Teig aufstreichen und backen. Auf diese Weise abwechselnd den Baumkuchen Schicht für Schicht backen, bei der Teig verbraucht ist (ab der dritten oder vierten Schicht den Springformrand dranmachen).

Aufpassen, dass die einzelnen Schichten (vorallem die Letzte) zwar durchbacken, aber nicht zu dunkel werden. Aber durch!! Bei mir war leider die letzte an einer Stelle eben nicht so durch und das Nachbacken, nachdem es schon aufgeschnitten war, war nicht so einfach.

Den Baumkuchen auskühlen lassen, den Springformrand entfernen, auf ein Brett stüzen und das Backpapier abziehen. Den Baumkuchen in etwa 3 cm breite Streifen und anschließend in Dreiecke schneiden.

Mit Kuvertüre dekorieren.

Haselnussmakronen

Die besten Plätzchen würd ich fast sagen 🙂 Geröstete Haselnüsse mit luftiger Süße verbunden – einfach nur perfekt!

Wunderbar, wenn man Eiweiß übrig hat.

200g gemahlene Haselnüsse

125 g Zucker

1 TL Zitronensaft

2 Eiweiß

Salz

20-40 ganze Haselnusskerne

Den Ofen auf 160°C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Die gemahlenen Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten (dieser tolle Duft ❤).

Die Eiweiße mit 1 Prise Salz, Zucker und Zitronensaft in eine Metallschüssel geben. Einen dazu passenden Topf zu einem Drittel mit Wasser füllen und heiß werden lassen (aber es darf nicht kochen). Die Eiweißmischung auf dem heißen Wasserbad (die Schüssel darf nicht im Wasser stehen!) steif schlagen (bei mir hat das ewig gedauert. Gewiss über 5 Minuten, bei mir war es dieses Mal besonders lange. Aber ich hab mir extra eine teure gute Wasserbadrührschüssel gekauft – nur dafür und sie hat sich gleich ausgezahlt). Die gemahlenen Haselnüsse unterrühren.

Entweder mit zwei Teelöffeln (schaut nicht so dolle aus) oder mit einer Spritztüte (Achtung, nicht zu eng, da es sonst verstopft!) kleine Häufchen auf die Bleche setzen. Je einen Haselnusskern in die Mitte setzen. Die Makronen im Ofen ca. 25 Minuten backen.

Kardamonplätzchen

Bei mir in der süßen Tigerentenform – wenn ich Zeit, Laune und Geduld habe. Ansonsten gehen die auch einfach rund, flachgedrückt und mit einer Walnusshälfte verziert.

225 g Weizenmehl

4 TL Kardamon

¼ TL Salz

185 g Butter

105 g Zucker

50g gemahlene Mandeln/Haselnüsse/Walnüsse

Für die Dekoration benutze ich Kuvertüre und ca. 100g halbierte Haselnüsse

Mit dem Handrührgerät die Butter schaumig schlagen und nach und nach Zucker hinzufügen. Bei niedrigster Stufe Mehl+Kardamon+Salz hinzufügen. Kalt stellen, ausrollen, ausstechen oder mit den Händen zu Kugeln formen. Bei 180°C ca. 15 Minuten backen und abkühlen lassen. Danach nach Belieben verzieren.

Terassen

Ein Standart, der viel viel Zeit und damit auch Gedult kostet:

Ich bin kein Fan von Austecherle…zu viel Arbeit; Hübsch, aber viel zu aufwändig!

400g Mehl

160g Zucker

200g Butter

1 Ei

1 Eigelb

Vanillezucker

Konfitüre nach Wahl (bei uns gibt’s immer nur zu Weihnachten Hagebuttenkonfitüre)

Mürbeteig kneten. Kalt stellen. Ausrollen, Ausstecherle machen. Bei 180°C ca. 10 Minuten backen. Abkühlen lassen. Mit Konfitüre bestreichen, zusammen kleben. Trocknen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.

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