Himbeer-kariert

Vor exakt einem Jahr habe ich -frisch nach Freiburg gezogen- mit einer Schachtel Himbeeren vom Markt diesen schicken Kuchen gezaubert. Als Vorbild war der klassische Schachbrettkuchen, nur dass ich statt Schokolade Himbeeren genommen habe und die Mengen ein bisschen verändert habe. Mit wenigen Tropfen Lebensmittelfarbe kann man der Farbintensivität noch nachhelfen.

karierter Himbeerkuchen

 

Rezept folgt in Kürze

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Mango-Torte

Für meinen Süßen etwas Süßes. Er liebt Mango, also gab’s dieses Wochenende eine Mango-Kokos-Torte.

Mangotorte rose

Zutaten:

Biskuit:

4 Eier

4 EL warmes Wasser

150 g Zucker

 1 Prise Salz

100 g Speisestärke

50 g Mehl

50 g Kokosflocken

2 TL Backpulver

250g Lemon Curd:

abgeriebene Schale einer Zitrone

100 g Zucker

1 Ei

50 g Butter

1 Prise Salz

Creme:

1 Mango

abgeriebene Schale und Saft einer Zitrone

100 g Zucker

1 Päckchen Agaragarpulver (= 6 Blatt Gelantine)

500 g Quark

500 g Schlagsahne

Dekor:

Kokosflocken

Kokosraspeln/-locken

2 Mangos

Mangotorte

Zubereitung:

Biskuit siehe Tortenbiskuit

Ein Tag vorher kann man gut das Lemon Curd kochen: dafür Butter, Zucker, Zitronensaft und -schale über dem Wasserbad erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Das Ei unterrühren. Nun solange rühren, bis es richtig dickflüssig ist (sodass ein Teelöffel darin nicht umkippt).

Die Hälfte der Mango würfeln, den Rest pürrieren. Das Mangopürre mit dem Zucker, der abgeriebenen Zitronenschale,-saft und dem Agaragarpulver verrühren und erhitzen und aufkochen lassen. Danach in einer Schüssel abkühlen lassen.Den Biskuit zweimal durchschneiden. Den unteren Boden auf eine Tortenplatte legen und den Tortenring daraufstellen. Den Boden mit der Hälfte (oder wer’s nicht so arg zitronig mag n bisschen weniger) des Lemon Curd bestreichen. Kokoslocken ohne Fett anrösten und mit den Mangowürfeln darauf verteilen. Die Sahne festschlagen. Zu dem abgekühlter Mangocreme den Quark unterrühren und die Sahne unterheben. Nun den Boden mit der Masse bestreichen und den zweiten Boden dadrauflegen. Und wieder mit der Mangoquarksahnemasse belegen. Den letzten Boden oben drauf und eine dünne Schicht der Creme noch einmal. Die Mangos in dünne Scheiben schneiden und z.B. Rosenähnlich in den Creme stecken. Nun noch einmal kalt stellen. Kurz vor dem Verzehr den Tortenring lösen. Die Seiten mit der Creme bestreichen und Kokosflocken bedecken.

Windbeutel

Windbeutel müssen frisch gefuttert werden, aber sie sind ein Gedicht! Ich liebe sie! Und so kompliziert sind sie gar nicht!

Windbeutel

Zutaten

(für bisschen mehr als eine Kuchenplatte voller Windbeuteln):

1/4 l Wasser

60 g Butter

1 EL Zucker

2 Prisen Salz

175 g Mehl

4 Eier

für die Füllung:

250 g Erdbeeren oder andere leckere Früchte

300 g Sahne

2 EL Vanillezucker

100 g Quark

Wasser, Butter, Salz und Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Das Mehl hineingeben und mit einem Holzkochlöffel (mit dem Rührgerät wird man große klebrige Probleme bekommen) einrühren bis die Masse glatt ist und einen Kloß bildet. Diesen Kloß noch ein bisschen „abbrennen“, sodass sich eine weiße Schicht auf dem Topfboden bildet. (Achtung: nicht anbrennen lassen!)

Den Kloß nun in eine Schüssel geben und die Eier einzelnd einrühren- am besten mit den Knethaken eines Handrührgeräts oder einer Küchenmaschine. Jedes Ei so lange einrühren, bis sich wieder ein Kloß bildet. Die Konsistenz des Teiges ist perfekt, wenn er glänzt und in langen, aber noch festen Spitzen am Löffel hängt.

Nun den Teig in einen Sprizbeutel mit runder oder Sterntülle füllen und in kleine Häufchen (ca so breit wie ein Apfel) auf ein Blech mit Backpapier spritzen.

Im vorgewärmten Ofen bei 200°C (Umluft 180°C) 20-25 Minuten backen.

Solange die Windbeutel noch warm sind, aufschneiden (oder vorsichtig reißen) und aufgeklappt auskühlen lassen. Kurz vorm Verzehr mit beliebiger Füllung füllen.

Zu meiner Standartfüllung:

Die Sahne steif schlagen und den Quark unterrühren und mit Zucker abschmecken. Die gewaschenen und geschnittenen Früchte untermengen.

Obazda

Griàs Gōd, offiziell gehört Franken (meine Heimat) zu Bayern. Und jetzt im badischen Ausland ist man eine Spezies. So  habe ich mit meiner echten bayrischen Freundin, die im Allgäu aufgewachsen ist, einen  Bayrischen Abend gestaltet, um unseren Freunden ein bisschen etwas von unsrer Kultur zu zeigen:
 Flädlesuppe (ja, mehr schwäbisch, aber trotzdem recht verbreitet in Bayern), Brezel mit Butter, Obazda, Radieschen und Weißwurst incl. süßen Senf. Dazu noch Brotchips, kleine Laugenbrezeln und andere gesalzende Kekse. Im Anschluss gabs noch zwei wunderbare bayrische Filme:
 „Wer früher stirbt ist länger tot“ und „Eine heiße Nummer„.

Beim Obazda waren viele sehr skeptisch, aber es hat doch allen geschmeckt.

Zutaten:

500 g reifer Camembert

200 g Frischkäse

40 g weiche Butter

80 g feingehackte Zwiebeln

etwas Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kümmel

2 EL gehackter Schnittlauch

40 g feingeschnittene Zwiebelringe

Radieschen

Eine starke Gabel braucht man. Eine, die sich nicht so schnell verbiegen lässt!

Und los geht: Den Camembert mit der Gabel verdrücken. Ganz dolle. Die Butter hinzumatschen. Wenn es halbwegs gut gedrückt ist, den Frischkäse mit den Zwiebeln hinzufügen. Und gut, gut vermengen. Das erfordert Kraft und Geduld. Dann mit den Gewürzen abschmecken, vorallem gut viel süßes Paprikapulver rein! Mit dem Schnittlauch, den Zwiebelringen und Radieschen garnieren und servieren.

An Guadn

Obazda[unmögliches Bild, tut mir Leid. Schlechtes Licht+ schlechte Kamera und Hunger…]

Tränenkuchen

Es war einmal vor 9 Jahren: ein kleines Schulmädchen brachte ihre neue Freundin mit nach Hause. Die Freundin ihres Bruders war auch da. Sie hat gebacken einen ihrer zwei Lieblingskuchen: Tränenkuchen (der andere ist die Schneewittchentorte)! Die Schulfreundin war hellaufbegeistert (das ist gar nicht so einfach). Nun träumte sie Jahre lang noch von diesem Kuchen. Die Liebe des Paares hat wohl nicht so lange gehalten, aber die Liebe zu diesem Kuchen schon. Nun habe ich nach dem Kuchenwunsch zu ihrem 20.Geburtstag gefragt und prompt kams: „Tränenkuchen!“. Na dann, wag ich es auch mal. Und „Ja! Der schmeckt genauso gut wie in meiner Erinnerungen! Du bist ein Schatz!“. So was hört und macht man doch dann gerne. Nebenbei bemerkt: ich bin kein Käsekuchenfan, aber der schmeckt so erfrischend anders und sehr gut. Ich hab ihn in zwei kleinen Springformen gebacken, d.h. Rezept ist wie immer für die Standartgröße.

Tränenkuchen

Rezept:

Für den Teig:

70 g Butter

100 g Zucker

200 g Mehl

2 Eier

1 TL Backpulver

Für den Belag 1:

750 g Magerquark

150 g Zucker

1 Becher Schmand

1 Pck Vanillezucker

1 Pck Vanillepuddingspulver

3 Eigelb

150 ml Öl

250 ml Milch

1 Dose Mandarinen

Für den Belag 2:

3 Eiweiß

3-5 EL Puderzucker

Tränentorte

Eine Springform einfetten und mit Mehl einstäuben. Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Die Zutaten für den Teig einen schönen Knetteig kneten. Diesen in die Springform ausrollen und einen schönen hohen Rand formen. Für den Belag 1 kann man mit dem Rührgerät alle Zutaten gut vermengen und diesen in die Form gießen.

Nun für ca. 45-50 Minuten backen. Danach die Eischneemasse drüberstreichen (mit Absicht Wellen machen, nicht zu glatt streichen!) und nochmal für 10-15 Minuten backen, bis die Masse leicht bräunlich wird.

Tränchenkuchen

Am besten übernacht in den Kühlschrank stellen, damit sich die Tränen bilden können! Zur Unterstützung kann man beim Abkühlen eine Schüssel mit kochendem Wasser neben den Kuchen stellen. Hohe Luftfeuchtigkeit hilft bei der Tränenbildung.

Tränenkuchen

Plätzchenzeit 2012

Letztes Jahr hatte ich im Dezember frei und somit sehr viel Zeit zum Backen gehabt [siehe hier]. Dieses Jahr bin ich Student. So ist mein Backplan kleiner als letztes Jahr.

Geplant ist Folgendes:

zum 1.Advent:

Haselnussmakronen

Terassen

zum 2./3. Advent:

Orangenbällchen

Nusskugeln mit Aprikosenaugen

Baumkuchenspitzen

Kokosmakronen

zum 4.Advent:

Schokoladenbrot

Ich wünsche eine schöne Adventszeit!

Schokoschokoladenkuchen

Ein wunderbares Wortspiel vorab: Sagst du wirklich Schokoladenladen? Oder doch nur Schokoladen? Hier in Freiburg gibt es ganz viele dieser SchokoLaden.

Meine Gastmutter hat mich nur sehr selten positiv überrascht, aber bei diesem Kuchen hab ich die Ohren angelegt. Wow, hammer, ist der gut. Saftig, aber nicht zu feucht. Mehr Schokoladengeschmack geht in einem Kuchen eigentlich nicht mehr, solange man ihn noch Kuchen (mit Mehl) nennen kann. Und dabei ist hier „nur“ Kakaopulver drinnen und bisschen Schokoladen oben drauf. Wow. Ich habe das beste Kakaopulver besorgt: Gepa. Damit alle was davon haben. Aber der Geruch ist schon abgöttisch gut dieses Pulvers. Ganz ganz toll!


Zutaten:

75g Kakaopulver

3/4 TL Natron

4 Eier

320g brauner Zucker

180 ml Öl (oder Butter)

200 g Mehl

1/2 Päckchen Backpulver

150g Zartbitterkuvertüre

Rühre den Kakao in 200ml kochendes Wasser und rühre das Natron unter. Lass diese Mischung ca 20 Minuten abkühlen. Heize den Ofen auf 180°C vor und bereite die quadratische Backform (oder ein Blech mit hohem Rand) vor.

Mixe die Eier, den Zucker und das Öl zusammen und schlage diese Masse schäumig. Füge das Mehl mit dem Backpulver hinzu. Dann die Schokoladenmasse. Fülle nun den Teig in die Form und backe den Kuchen 30-40 Minuten lang.

Nach dem Abkühlen die erhitzte Kuvertüre auf dem Kuchen verteilen und nach Belieben verziehren.

chocolatechocolatecake

75 g cocoa powder

3/4 teaspoon bicarbonate of soda

4 eggs

320 g muscovado sugar

180 ml vegetable oil (or butter)

200g flour

3 teaspoons baking powder

150g chocolate

Wisk the cocoa with 200ml boiling water, whisk in the bicarbonate of soda and leave to cool for about 20 minutes. Preheat the oven to 180°C and butter the baking tin.

Wisk together the eggs, sugar and oil, then stir in the flour, then the cocoa solution. Pour the mixture into the prepared tin and bake for 30-40 minutes.

After cooling down coat the surface of the cake with the melted chocolate.

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